Die neue Ausstellung im Museum Jüdischer Betsaal in Horb widmet sich einem weitgehend unbekannten Aspekt von Lokal- und Regionalgeschichte während der NS-Zeit. Wie sind die jüdischen Familien damit umgegangen, dass ihren Kindern in den 1930er Jahren sukzessive der Zugang zu öffentlichen Schulen …
Besonderheit ist ein Laubhütte, die nach der Zerstörung der jüdischen Gemeinde die NS-Zeit als Hühnerstall überlebte. Heute ist sie in den Monaten September und Oktober in der Gedenkstätte zu sehen.
Die ständige Ausstellung auf der ehemaligen Frauenempore informiert über die Geschichte der jüdischen Gemeinde Hechingen "in neun Lebensbildern aus fünf Jahrhunderten". Sie ist über die Treppen zugänglich.
Die Gedenkstätten in Bisingen erinnern an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und bieten darüber hinaus Anknüpfungspunkte für aktuelle Fragestellungen.
Zum 70. Jahrestag der Gründung der Gemeinde Shavei Zion, im Norden von Israel, wurde 2008 eine Ausstellung erarbeitet. Sie wurde in Rexingen, Shavei Zion, Jerusalem, Berlin, Stuttgart, Freudental und Tuttlingen gezeigt und hat ihren endgültigen Platz in der Ehemaligen Synagoge in Rexingen gefunden.
Er liegt außerhalb des Ortes auf einem Hügel in Richtung Dettensee. Von weitem wirkt er wie ein kleiner Wald – große Bäume sind auf ihm gewachsen. Das berühmteste Grab des Friedhofs gehört dem Schriftsteller Berthold Auerbach, der 1812 in Nordstetten geboren wurde und 1882 in Cannes starb.
Im Alten Rathaus in Mössingen hat die Forschungs- und Archivstelle Artur und Felix Löwenstein ihre Räume. Sie entstand auf Initiative des Löwenstein-Forschungsvereins, um die Geschichte und kreative Wirkungskraft der Löwenstein‘schen Pausa (1919–1936) zu erforschen und bekannt zu machen.
Gegen die Machtübertragung an Hitler und die Kriegsgefahr gingen am 31. Januar 1933 rund 800 Frauen und Männer im Mössinger Generalstreik auf die Straße. In der von den Arbeitersportvereinen erbauten Langgass-Turnhalle hatten man sich am Vorabend versammelt und den Streik vorbereitet.