In der Wanderausstellung „Das KZ vor der Haustür“ beleuchtet das Landesamt für Denkmalpflege die Spuren ehemaliger Konzentrationslager in der Region. Funde aus Außenlagern des KZ Natzweiler geben einen Einblick in die dunkle Geschichte und regen zur Auseinandersetzung mit der …
Besonderheit ist ein Laubhütte, die nach der Zerstörung der jüdischen Gemeinde die NS-Zeit als Hühnerstall überlebte. Heute ist sie in den Monaten September und Oktober in der Gedenkstätte zu sehen.
Die ständige Ausstellung auf der ehemaligen Frauenempore informiert über die Geschichte der jüdischen Gemeinde Hechingen "in neun Lebensbildern aus fünf Jahrhunderten". Sie ist über die Treppen zugänglich.
Die Gedenkstätten in Bisingen erinnern an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und bieten darüber hinaus Anknüpfungspunkte für aktuelle Fragestellungen.
Zum 70. Jahrestag der Gründung der Gemeinde Shavei Zion, im Norden von Israel, wurde 2008 eine Ausstellung erarbeitet. Sie wurde in Rexingen, Shavei Zion, Jerusalem, Berlin, Stuttgart, Freudental und Tuttlingen gezeigt und hat ihren endgültigen Platz in der Ehemaligen Synagoge in Rexingen gefunden.
Zur Erinnerung an die 601 jüdischen Häftlinge des KZ-Außenlagers Hailfingen/Tailfingen ließ die Stadt Rottenburg ein Mahnmal errichten. Die aus Aluminium und Beton gefertigte Plastik wurde von dem Ellwangener Bildhauer Rudolf Kurz gestaltet.
Neben den Stolpersteinen in Rexingen wurden auch Steine in Horb und den Teilorten Nordstetten und Mühringen verlegt. Darunter sind auch Steine für nichtjüdische Menschen, die in der NS-Zeit verfolgt und ermordet wurden.
Die Gemeinde gehörte zu den größten Landgemeinden in Württemberg. Die 1837 fertiggestellt Synagoge ist das bedeutendste Baudenkmal im Ort. 1938 gründeten Rexinger Jüdinnen und Juden in Erez Israel das Dorf Shavei Zion. Heute wird die Synagoge als Gedenkstätte und evangelische Kirche genutzt.