Die systematische Verfolgung und Ermordung von kranken, behinderten oder sozial stigmatisierten Menschen im Rahmen der sogenannten „Aktion T4“ ab dem Jahr 1939 legte den Grundstein für weitere Massenmorde unter den Nationalsozialisten. Alleine die Aktion „T4“ kostete bis zu ihrer Einstellung im …
Besonderheit ist ein Laubhütte, die nach der Zerstörung der jüdischen Gemeinde die NS-Zeit als Hühnerstall überlebte. Heute ist sie in den Monaten September und Oktober in der Gedenkstätte zu sehen.
Die ständige Ausstellung auf der ehemaligen Frauenempore informiert über die Geschichte der jüdischen Gemeinde Hechingen "in neun Lebensbildern aus fünf Jahrhunderten". Sie ist über die Treppen zugänglich.
Zum 70. Jahrestag der Gründung der Gemeinde Shavei Zion, im Norden von Israel, wurde 2008 eine Ausstellung erarbeitet. Sie wurde in Rexingen, Shavei Zion, Jerusalem, Berlin, Stuttgart, Freudental und Tuttlingen gezeigt und hat ihren endgültigen Platz in der Ehemaligen Synagoge in Rexingen gefunden.
Die Gedenkstätten in Bisingen erinnern an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und bieten darüber hinaus Anknüpfungspunkte für aktuelle Fragestellungen.
Der Geschichtspfad macht die Stadtgeschichte zum Nationalsozialismus in Form von Informationsstelen sichtbar. An 16 Stationen in der Tübinger Innenstadt führt er zu historischen Orten – als eine Art Dauerausstellung, die Spuren der Täter und der Opfer sichert und präsentiert.
Neben den Stolpersteinen in Rexingen wurden auch Steine in Horb und den Teilorten Nordstetten und Mühringen verlegt. Darunter sind auch Steine für nichtjüdische Menschen, die in der NS-Zeit verfolgt und ermordet wurden.
Die Gebäude der Löwenstein’schen Pausa in Mössingen gibt es nicht mehr. Sie wurden Ende der 1980er Jahre und im Jahr 2007 abgerissen. Zur Erinnerung stellte die bürgerschaftliche Gruppe Historischer Stadtrundgang am ehemaligen Standort in der Falltorstraße eine Informationstafel auf.