Wie standhaft ist die Demokratie in Deutschland? Ein Blick in die Geschichte zeigt: Sie ist keine Selbstverständlichkeit. Die neue Ausstellung lädt dazu ein, aus der Vergangenheit zu lernen und aktuelle Fragen neu zu stellen. Gezeigt wird ein eindrucksvolles Kapitel der Weimarer Republik: das …
Die ständige Ausstellung auf der ehemaligen Frauenempore informiert über die Geschichte der jüdischen Gemeinde Hechingen "in neun Lebensbildern aus fünf Jahrhunderten". Sie ist über die Treppen zugänglich.
Besonderheit ist ein Laubhütte, die nach der Zerstörung der jüdischen Gemeinde die NS-Zeit als Hühnerstall überlebte. Heute ist sie in den Monaten September und Oktober in der Gedenkstätte zu sehen.
Die Gedenkstätten in Bisingen erinnern an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und bieten darüber hinaus Anknüpfungspunkte für aktuelle Fragestellungen.
Zum 70. Jahrestag der Gründung der Gemeinde Shavei Zion, im Norden von Israel, wurde 2008 eine Ausstellung erarbeitet. Sie wurde in Rexingen, Shavei Zion, Jerusalem, Berlin, Stuttgart, Freudental und Tuttlingen gezeigt und hat ihren endgültigen Platz in der Ehemaligen Synagoge in Rexingen gefunden.
Die 1767 errichtete Alte Synagoge in der Goldschmiedstraße wurde nach der Zerstörung in der Pogromnacht 1938 im Innern und nach ihrer Restaurierung Anfang der 1990er Jahre ein Erinnerungs-, Kultur- und Lernort.
Den Mitgliedern der jüdischen Gemeinde diente die Mikwe als Ritualbad. Das Gebäude liegt direkt neben der ehemaligen Synagoge und kann auf Anfrage besichtigt werden.
Nach einer grundlegenden Renovierung des Schlosses wurde am 15. November 2007 in drei Räumen des ersten Stockwerks die Stauffenberg-Gedenkstätte eröffnet; sie ist den Widerstandskämpfern Claus und Berthold von Stauffenberg gewidmet.