Die systematische Verfolgung und Ermordung von kranken, behinderten oder sozial stigmatisierten Menschen im Rahmen der sogenannten „Aktion T4“ ab dem Jahr 1939 legte den Grundstein für weitere Massenmorde unter den Nationalsozialisten. Alleine die Aktion „T4“ kostete bis zu ihrer Einstellung im …
Zum 70. Jahrestag der Gründung der Gemeinde Shavei Zion, im Norden von Israel, wurde 2008 eine Ausstellung erarbeitet. Sie wurde in Rexingen, Shavei Zion, Jerusalem, Berlin, Stuttgart, Freudental und Tuttlingen gezeigt und hat ihren endgültigen Platz in der Ehemaligen Synagoge in Rexingen gefunden.
Besonderheit ist ein Laubhütte, die nach der Zerstörung der jüdischen Gemeinde die NS-Zeit als Hühnerstall überlebte. Heute ist sie in den Monaten September und Oktober in der Gedenkstätte zu sehen.
Die Gedenkstätten in Bisingen erinnern an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und bieten darüber hinaus Anknüpfungspunkte für aktuelle Fragestellungen.
Die ständige Ausstellung auf der ehemaligen Frauenempore informiert über die Geschichte der jüdischen Gemeinde Hechingen "in neun Lebensbildern aus fünf Jahrhunderten". Sie ist über die Treppen zugänglich.
In Baisingen ist eine der am besten erhaltenen Landsynagogen zu sehen. Bei der Restaurierung wurde darauf geachtet, dass die Spuren der gewaltsamen Zerstörungen vom 10. November 1938 und der späteren Umnutzung erhalten blieben.
2019 gestaltete die Stadt Spaichingen einen Gedenkpfad mit 10 Infotafeln zur Geschichte des KZ in Spaichingen. Die Informationen sind dreisprachig(deutsch, englisch, französisch) und zusätzlich über QR-Codes abrufbar.
Der jüdische Friedhof von Hechingen liegt am Rande der Unterstadt, „Am Fichtenwald“. Um 1650 erhielt die jüdische Gemeinde die Erlaubnis, am damaligen Galgenberg ihre Begräbnisstätte zu errichten.