Wie standhaft ist die Demokratie in Deutschland? Ein Blick in die Geschichte zeigt: Sie ist keine Selbstverständlichkeit. Die neue Ausstellung lädt dazu ein, aus der Vergangenheit zu lernen und aktuelle Fragen neu zu stellen. Gezeigt wird ein eindrucksvolles Kapitel der Weimarer Republik: das …
Die Gedenkstätten in Bisingen erinnern an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und bieten darüber hinaus Anknüpfungspunkte für aktuelle Fragestellungen.
Besonderheit ist ein Laubhütte, die nach der Zerstörung der jüdischen Gemeinde die NS-Zeit als Hühnerstall überlebte. Heute ist sie in den Monaten September und Oktober in der Gedenkstätte zu sehen.
Die ständige Ausstellung auf der ehemaligen Frauenempore informiert über die Geschichte der jüdischen Gemeinde Hechingen "in neun Lebensbildern aus fünf Jahrhunderten". Sie ist über die Treppen zugänglich.
Zum 70. Jahrestag der Gründung der Gemeinde Shavei Zion, im Norden von Israel, wurde 2008 eine Ausstellung erarbeitet. Sie wurde in Rexingen, Shavei Zion, Jerusalem, Berlin, Stuttgart, Freudental und Tuttlingen gezeigt und hat ihren endgültigen Platz in der Ehemaligen Synagoge in Rexingen gefunden.
Hinter dem Friedhof in Spaichingen wurden KZ-Häftlinge in einem Massengrab verscharrt. An dieser Stelle wurde nach dem Krieg 1945 zuerst von der französischen Besatzungsmacht ein Denkmal errichtet. Heute steht dort das 1963 vom Tuttlinger Künstler Roland Martin gestaltete Ehrenmal.
Er liegt außerhalb des Ortes auf einem Hügel in Richtung Dettensee. Von weitem wirkt er wie ein kleiner Wald – große Bäume sind auf ihm gewachsen. Das berühmteste Grab des Friedhofs gehört dem Schriftsteller Berthold Auerbach, der 1812 in Nordstetten geboren wurde und 1882 in Cannes starb.
Die 1767 errichtete Alte Synagoge in der Goldschmiedstraße wurde nach der Zerstörung in der Pogromnacht 1938 im Innern und nach ihrer Restaurierung Anfang der 1990er Jahre ein Erinnerungs-, Kultur- und Lernort.