Wie standhaft ist die Demokratie in Deutschland? Ein Blick in die Geschichte zeigt: Sie ist keine Selbstverständlichkeit. Die neue Ausstellung lädt dazu ein, aus der Vergangenheit zu lernen und aktuelle Fragen neu zu stellen. Gezeigt wird ein eindrucksvolles Kapitel der Weimarer Republik: das …
Besonderheit ist ein Laubhütte, die nach der Zerstörung der jüdischen Gemeinde die NS-Zeit als Hühnerstall überlebte. Heute ist sie in den Monaten September und Oktober in der Gedenkstätte zu sehen.
Die ständige Ausstellung auf der ehemaligen Frauenempore informiert über die Geschichte der jüdischen Gemeinde Hechingen "in neun Lebensbildern aus fünf Jahrhunderten". Sie ist über die Treppen zugänglich.
Die Gedenkstätten in Bisingen erinnern an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und bieten darüber hinaus Anknüpfungspunkte für aktuelle Fragestellungen.
Zum 70. Jahrestag der Gründung der Gemeinde Shavei Zion, im Norden von Israel, wurde 2008 eine Ausstellung erarbeitet. Sie wurde in Rexingen, Shavei Zion, Jerusalem, Berlin, Stuttgart, Freudental und Tuttlingen gezeigt und hat ihren endgültigen Platz in der Ehemaligen Synagoge in Rexingen gefunden.
In Baisingen ist eine der am besten erhaltenen Landsynagogen zu sehen. Bei der Restaurierung wurde darauf geachtet, dass die Spuren der gewaltsamen Zerstörungen vom 10. November 1938 und der späteren Umnutzung erhalten blieben.
Das Baumfeld ist eine Gedenkstätte, die an 23 in der Shoah ermordete jüdische Bürgerinnen und Bürger Rottweils erinnert. Ihre Namen sind auf einer Tafel eingraviert, ergänzt durch einen Hinweis auf die etwa 300 Opfer des Krankenhauses Rottenmünster im Rahmen der T4 Aktion.
Gegen die Machtübertragung an Hitler und die Kriegsgefahr gingen am 31. Januar 1933 rund 800 Frauen und Männer im Mössinger Generalstreik auf die Straße. In der von den Arbeitersportvereinen erbauten Langgass-Turnhalle hatten man sich am Vorabend versammelt und den Streik vorbereitet.