Wie standhaft ist die Demokratie in Deutschland? Ein Blick in die Geschichte zeigt: Sie ist keine Selbstverständlichkeit. Die neue Ausstellung lädt dazu ein, aus der Vergangenheit zu lernen und aktuelle Fragen neu zu stellen. Gezeigt wird ein eindrucksvolles Kapitel der Weimarer Republik: das …
Die ständige Ausstellung auf der ehemaligen Frauenempore informiert über die Geschichte der jüdischen Gemeinde Hechingen "in neun Lebensbildern aus fünf Jahrhunderten". Sie ist über die Treppen zugänglich.
Besonderheit ist ein Laubhütte, die nach der Zerstörung der jüdischen Gemeinde die NS-Zeit als Hühnerstall überlebte. Heute ist sie in den Monaten September und Oktober in der Gedenkstätte zu sehen.
Zum 70. Jahrestag der Gründung der Gemeinde Shavei Zion, im Norden von Israel, wurde 2008 eine Ausstellung erarbeitet. Sie wurde in Rexingen, Shavei Zion, Jerusalem, Berlin, Stuttgart, Freudental und Tuttlingen gezeigt und hat ihren endgültigen Platz in der Ehemaligen Synagoge in Rexingen gefunden.
Die Gedenkstätten in Bisingen erinnern an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und bieten darüber hinaus Anknüpfungspunkte für aktuelle Fragestellungen.
Hier wurden 75 KZ-Häftlinge vergraben, die Anfang 1945 gestorben waren. Sie wurden im Juni 1945 umgebettet und liegen heute auf dem Tailfinger Friedhof.
Er liegt außerhalb des Ortes auf einem Hügel in Richtung Dettensee. Von weitem wirkt er wie ein kleiner Wald – große Bäume sind auf ihm gewachsen. Das berühmteste Grab des Friedhofs gehört dem Schriftsteller Berthold Auerbach, der 1812 in Nordstetten geboren wurde und 1882 in Cannes starb.
Die KZ-Gedenkstätte Hailfingen/Tailfingen bietet einen zentralen Ort der Information: das Dokumentationszentrum. Im alten Tailfinger Rathaus besteht die Möglichkeit, sich eingehend mit der Geschichte des Lagers zu befassen.