Die systematische Verfolgung und Ermordung von kranken, behinderten oder sozial stigmatisierten Menschen im Rahmen der sogenannten „Aktion T4“ ab dem Jahr 1939 legte den Grundstein für weitere Massenmorde unter den Nationalsozialisten. Alleine die Aktion „T4“ kostete bis zu ihrer Einstellung im …
Besonderheit ist ein Laubhütte, die nach der Zerstörung der jüdischen Gemeinde die NS-Zeit als Hühnerstall überlebte. Heute ist sie in den Monaten September und Oktober in der Gedenkstätte zu sehen.
Die Gedenkstätten in Bisingen erinnern an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und bieten darüber hinaus Anknüpfungspunkte für aktuelle Fragestellungen.
Zum 70. Jahrestag der Gründung der Gemeinde Shavei Zion, im Norden von Israel, wurde 2008 eine Ausstellung erarbeitet. Sie wurde in Rexingen, Shavei Zion, Jerusalem, Berlin, Stuttgart, Freudental und Tuttlingen gezeigt und hat ihren endgültigen Platz in der Ehemaligen Synagoge in Rexingen gefunden.
Die ständige Ausstellung auf der ehemaligen Frauenempore informiert über die Geschichte der jüdischen Gemeinde Hechingen "in neun Lebensbildern aus fünf Jahrhunderten". Sie ist über die Treppen zugänglich.
Er wurde 1850 auf dem Nikolausfeld angelegt und kann als eine Besonderheit die gleichförmig schlichten, schief liegenden Grabsteine „nach Art der Königsfelder“ (gemeint ist die dort ansässige Herrnhuter Brüdergemeine) aufweisen.
Er wurde 1760 angelegt und ist mit über 1000 Gräbern einer der größten der Region. Die Grabsteine sind mit vielen Ornamenten verziert. Ein Mahnmal für die Ermordeten wurde 1947 errichtet.
Jüdische Menschen gehörten über 6 Jahrhunderte zum Stadtbild von Haigerloch, bis die jüdische Gemeinde 1941-1942 durch die Nationalsozialisten ausgelöscht wurde.