Die systematische Verfolgung und Ermordung von kranken, behinderten oder sozial stigmatisierten Menschen im Rahmen der sogenannten „Aktion T4“ ab dem Jahr 1939 legte den Grundstein für weitere Massenmorde unter den Nationalsozialisten. Alleine die Aktion „T4“ kostete bis zu ihrer Einstellung im …
Die ständige Ausstellung auf der ehemaligen Frauenempore informiert über die Geschichte der jüdischen Gemeinde Hechingen "in neun Lebensbildern aus fünf Jahrhunderten". Sie ist über die Treppen zugänglich.
Die Gedenkstätten in Bisingen erinnern an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und bieten darüber hinaus Anknüpfungspunkte für aktuelle Fragestellungen.
Zum 70. Jahrestag der Gründung der Gemeinde Shavei Zion, im Norden von Israel, wurde 2008 eine Ausstellung erarbeitet. Sie wurde in Rexingen, Shavei Zion, Jerusalem, Berlin, Stuttgart, Freudental und Tuttlingen gezeigt und hat ihren endgültigen Platz in der Ehemaligen Synagoge in Rexingen gefunden.
Besonderheit ist ein Laubhütte, die nach der Zerstörung der jüdischen Gemeinde die NS-Zeit als Hühnerstall überlebte. Heute ist sie in den Monaten September und Oktober in der Gedenkstätte zu sehen.
Dort sind 1.158 namenlose Opfer des Konzentrationslagers Bisingen begraben. Der Friedhof wurde auf Anordnung der französischen Militärregierung angelegt und wurde als „cimetière d’honneur“ („Ehrenfriedhof“) am 29. April 1947 eingeweiht. Es war der erste Gedenkort für die Opfer des KZs in Bisingen.
Hinter dem Friedhof in Spaichingen wurden KZ-Häftlinge in einem Massengrab verscharrt. An dieser Stelle wurde nach dem Krieg 1945 zuerst von der französischen Besatzungsmacht ein Denkmal errichtet. Heute steht dort das 1963 vom Tuttlinger Künstler Roland Martin gestaltete Ehrenmal.
Er wurde im Jahr 1903 angelegt und ist der kleinste und jüngste jüdische Friedhof auf dem heutigen Stadtgebiet von Horb. Er liegt an der Landstraße L 370 von Horb nach Tübingen noch vor Mühlen.