Wie standhaft ist die Demokratie in Deutschland? Ein Blick in die Geschichte zeigt: Sie ist keine Selbstverständlichkeit. Die neue Ausstellung lädt dazu ein, aus der Vergangenheit zu lernen und aktuelle Fragen neu zu stellen. Gezeigt wird ein eindrucksvolles Kapitel der Weimarer Republik: das …
Die ständige Ausstellung auf der ehemaligen Frauenempore informiert über die Geschichte der jüdischen Gemeinde Hechingen "in neun Lebensbildern aus fünf Jahrhunderten". Sie ist über die Treppen zugänglich.
Zum 70. Jahrestag der Gründung der Gemeinde Shavei Zion, im Norden von Israel, wurde 2008 eine Ausstellung erarbeitet. Sie wurde in Rexingen, Shavei Zion, Jerusalem, Berlin, Stuttgart, Freudental und Tuttlingen gezeigt und hat ihren endgültigen Platz in der Ehemaligen Synagoge in Rexingen gefunden.
Besonderheit ist ein Laubhütte, die nach der Zerstörung der jüdischen Gemeinde die NS-Zeit als Hühnerstall überlebte. Heute ist sie in den Monaten September und Oktober in der Gedenkstätte zu sehen.
Die Gedenkstätten in Bisingen erinnern an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und bieten darüber hinaus Anknüpfungspunkte für aktuelle Fragestellungen.
2009 beschloss der Gemeinderat der Stadt Mössingen, dem großen Innenhof des Pausa-Quartiers den Namen Löwensteinplatz zu geben. Er wurde nach den Gründern der „Mechanischen Weberei Pausa“, Artur Löwenstein (1886–1959) und Felix Löwenstein (1884–1946), benannt.
In Baisingen ist eine der am besten erhaltenen Landsynagogen zu sehen. Bei der Restaurierung wurde darauf geachtet, dass die Spuren der gewaltsamen Zerstörungen vom 10. November 1938 und der späteren Umnutzung erhalten blieben.
Der jüdische Friedhof von Hechingen liegt am Rande der Unterstadt, „Am Fichtenwald“. Um 1650 erhielt die jüdische Gemeinde die Erlaubnis, am damaligen Galgenberg ihre Begräbnisstätte zu errichten.