Wie standhaft ist die Demokratie in Deutschland? Ein Blick in die Geschichte zeigt: Sie ist keine Selbstverständlichkeit. Die neue Ausstellung lädt dazu ein, aus der Vergangenheit zu lernen und aktuelle Fragen neu zu stellen. Gezeigt wird ein eindrucksvolles Kapitel der Weimarer Republik: das …
Die ständige Ausstellung auf der ehemaligen Frauenempore informiert über die Geschichte der jüdischen Gemeinde Hechingen "in neun Lebensbildern aus fünf Jahrhunderten". Sie ist über die Treppen zugänglich.
Die Gedenkstätten in Bisingen erinnern an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und bieten darüber hinaus Anknüpfungspunkte für aktuelle Fragestellungen.
Besonderheit ist ein Laubhütte, die nach der Zerstörung der jüdischen Gemeinde die NS-Zeit als Hühnerstall überlebte. Heute ist sie in den Monaten September und Oktober in der Gedenkstätte zu sehen.
Zum 70. Jahrestag der Gründung der Gemeinde Shavei Zion, im Norden von Israel, wurde 2008 eine Ausstellung erarbeitet. Sie wurde in Rexingen, Shavei Zion, Jerusalem, Berlin, Stuttgart, Freudental und Tuttlingen gezeigt und hat ihren endgültigen Platz in der Ehemaligen Synagoge in Rexingen gefunden.
Die Namen von 1774 Opfern der KZ Dautmergen und Schömberg finden sich auf dem Betonwürfel des Gedenk- und Lernorts neben dem KZ-Friedhof Schömberg. Mehrere Stationen berichten über die Hintergründe der KZ, in denen die Häftlinge unvorstellbaren Bedingungen ausgesetzt waren.
Gegen die Machtübertragung an Hitler und die Kriegsgefahr gingen am 31. Januar 1933 rund 800 Frauen und Männer im Mössinger Generalstreik auf die Straße. In der von den Arbeitersportvereinen erbauten Langgass-Turnhalle hatten man sich am Vorabend versammelt und den Streik vorbereitet.
Das Denkmal Synagogenplatz in der Gartenstraße 33 erinnert an die Synagoge, die 1882 erbaut und von Nationalsozialisten im November 1938 zerstört wurde sowie an die Jüdische Gemeinde Tübingen.