Die neue Ausstellung im Museum Jüdischer Betsaal in Horb widmet sich einem weitgehend unbekannten Aspekt von Lokal- und Regionalgeschichte während der NS-Zeit. Wie sind die jüdischen Familien damit umgegangen, dass ihren Kindern in den 1930er Jahren sukzessive der Zugang zu öffentlichen Schulen …
Die Gedenkstätten in Bisingen erinnern an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und bieten darüber hinaus Anknüpfungspunkte für aktuelle Fragestellungen.
Zum 70. Jahrestag der Gründung der Gemeinde Shavei Zion, im Norden von Israel, wurde 2008 eine Ausstellung erarbeitet. Sie wurde in Rexingen, Shavei Zion, Jerusalem, Berlin, Stuttgart, Freudental und Tuttlingen gezeigt und hat ihren endgültigen Platz in der Ehemaligen Synagoge in Rexingen gefunden.
Besonderheit ist ein Laubhütte, die nach der Zerstörung der jüdischen Gemeinde die NS-Zeit als Hühnerstall überlebte. Heute ist sie in den Monaten September und Oktober in der Gedenkstätte zu sehen.
Die ständige Ausstellung auf der ehemaligen Frauenempore informiert über die Geschichte der jüdischen Gemeinde Hechingen "in neun Lebensbildern aus fünf Jahrhunderten". Sie ist über die Treppen zugänglich.
Hörstationen sind Teil des lokalen Erinnerungsprojekts ERDKUNDE / souvenirs zum Werk 3 des Unternehmen „Wüste“. Die NS-Herrschaft fand nicht irgendwo und weit weg statt, sondern auch hier in Engstlatt.
Im Ort führt ein Themenweg mit 16 Stationen durch die jüdische Geschichte. Er kann auch virtuell begangen werden. Man startet in der Dorfmitte beim Haus Hirschfelder, dem ehemaligen Vogteihaus der Johanniterkommende. Über die Ehemalige Synagoge an der Freudenstädter Straße 16 führt der Weg durch …
Das Gebäude wurde 1783 als religiöses Zentrum eingeweiht. Diese Aufgabe erfüllte es bis zur Schändung durch die Nazis in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938.