Die neue Ausstellung im Museum Jüdischer Betsaal in Horb widmet sich einem weitgehend unbekannten Aspekt von Lokal- und Regionalgeschichte während der NS-Zeit. Wie sind die jüdischen Familien damit umgegangen, dass ihren Kindern in den 1930er Jahren sukzessive der Zugang zu öffentlichen Schulen …
Die Gedenkstätten in Bisingen erinnern an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und bieten darüber hinaus Anknüpfungspunkte für aktuelle Fragestellungen.
Die ständige Ausstellung auf der ehemaligen Frauenempore informiert über die Geschichte der jüdischen Gemeinde Hechingen "in neun Lebensbildern aus fünf Jahrhunderten". Sie ist über die Treppen zugänglich.
Besonderheit ist ein Laubhütte, die nach der Zerstörung der jüdischen Gemeinde die NS-Zeit als Hühnerstall überlebte. Heute ist sie in den Monaten September und Oktober in der Gedenkstätte zu sehen.
Zum 70. Jahrestag der Gründung der Gemeinde Shavei Zion, im Norden von Israel, wurde 2008 eine Ausstellung erarbeitet. Sie wurde in Rexingen, Shavei Zion, Jerusalem, Berlin, Stuttgart, Freudental und Tuttlingen gezeigt und hat ihren endgültigen Platz in der Ehemaligen Synagoge in Rexingen gefunden.
Die Namen von 1774 Opfern der KZ Dautmergen und Schömberg finden sich auf dem Betonwürfel des Gedenk- und Lernorts neben dem KZ-Friedhof Schömberg. Mehrere Stationen berichten über die Hintergründe der KZ, in denen die Häftlinge unvorstellbaren Bedingungen ausgesetzt waren.
Die Gemeinde gehörte zu den größten Landgemeinden in Württemberg. Die 1837 fertiggestellt Synagoge ist das bedeutendste Baudenkmal im Ort. 1938 gründeten Rexinger Jüdinnen und Juden in Erez Israel das Dorf Shavei Zion. Heute wird die Synagoge als Gedenkstätte und evangelische Kirche genutzt.
Der Geschichtspfad macht die Stadtgeschichte zum Nationalsozialismus in Form von Informationsstelen sichtbar. An 16 Stationen in der Tübinger Innenstadt führt er zu historischen Orten – als eine Art Dauerausstellung, die Spuren der Täter und der Opfer sichert und präsentiert.