Die neue Ausstellung im Museum Jüdischer Betsaal in Horb widmet sich einem weitgehend unbekannten Aspekt von Lokal- und Regionalgeschichte während der NS-Zeit. Wie sind die jüdischen Familien damit umgegangen, dass ihren Kindern in den 1930er Jahren sukzessive der Zugang zu öffentlichen Schulen …
Zum 70. Jahrestag der Gründung der Gemeinde Shavei Zion, im Norden von Israel, wurde 2008 eine Ausstellung erarbeitet. Sie wurde in Rexingen, Shavei Zion, Jerusalem, Berlin, Stuttgart, Freudental und Tuttlingen gezeigt und hat ihren endgültigen Platz in der Ehemaligen Synagoge in Rexingen gefunden.
Die Gedenkstätten in Bisingen erinnern an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und bieten darüber hinaus Anknüpfungspunkte für aktuelle Fragestellungen.
Die ständige Ausstellung auf der ehemaligen Frauenempore informiert über die Geschichte der jüdischen Gemeinde Hechingen "in neun Lebensbildern aus fünf Jahrhunderten". Sie ist über die Treppen zugänglich.
Besonderheit ist ein Laubhütte, die nach der Zerstörung der jüdischen Gemeinde die NS-Zeit als Hühnerstall überlebte. Heute ist sie in den Monaten September und Oktober in der Gedenkstätte zu sehen.
2009 beschloss der Gemeinderat der Stadt Mössingen, dem großen Innenhof des Pausa-Quartiers den Namen Löwensteinplatz zu geben. Er wurde nach den Gründern der „Mechanischen Weberei Pausa“, Artur Löwenstein (1886–1959) und Felix Löwenstein (1884–1946), benannt.
Der Geschichtspfad macht die Stadtgeschichte zum Nationalsozialismus in Form von Informationsstelen sichtbar. An 16 Stationen in der Tübinger Innenstadt führt er zu historischen Orten – als eine Art Dauerausstellung, die Spuren der Täter und der Opfer sichert und präsentiert.
Er wurde 1830 anlegt. Davor wurden die Toten der jüdischen Gemeinde Dettensee in Mühringen beerdigt. Der Friedhof liegt außerhalb des Dorfes in östlicher Richtung. 1909 wurde er mit einer Mauer umgrenzt.