Zwischen Unterricht und Verfolgung - Das Leben von Arnold und Friederike Isenberg Vortrag von Hans-Ulrich Dillmann

Samstag, 30. Mai 2026 | | Ehemalige Synagoge Rexingen

„Er war ein gütiger und feiner Lehrer, geliebt von allen Kindern“, erinnert sich Anne Bender- Pressburger viele Jahre nach ihrer Flucht in die USA im März 1941. Der Lehrer sang für sie und die letzten sechs jüdischen Kinder das Abschiedslied „Im schönsten Wiesengrunde ist meiner Heimat Haus“.

Arnold Isenberg war der letzte jüdische Lehrer in Rexingen. Seine Frau Friederike und er kamen Mitte 1939 nach Rexingen, wo Arnold Isenberg die frei gewordene Lehrerstelle von Helmut Kahn übernahm, der nach England emigriert war.
1942 wurden sie von Rexingen ins Ghetto Izbica deportiert und vermutlich in einem der nahen Vernichtungslager ermordet.

Der Autor Hans-Ulrich Dillmann, Mitglied des Geschichts- und Heimatvereins (GHV) in Lüdenscheid, hat die Biografie des Ehepaares recherchiert.
Derzeit forscht er für den Landschaftsverband Westfalen Lippe (LWL) an den Biografien jüdischer Lehrer, Kantoren und Schächter, die in Lüdenscheid gelebt haben. Friederike und Arnold Isenberg haben vor ihrem Umzug nach Esslingen und später Rexingen von März 1938 bis April 1939 in Lüdenscheid gelebt.

Veranstaltungsinformationen

  • Datum/Uhrzeit

    Samstag, 30. Mai 2026 |
  • Referent/-in

    Hans-Ulrich Dillmann, Lüdenscheid
  • Eintritt

    Um Spenden wird gebeten.
  • Veranstalter / Mitveranstalter

Zwischen Unterricht und Verfolgung - Das Leben von Arnold und Friederike Isenberg

Friederike und Arnold Isenberg

Veranstaltungsort

Ehemalige Synagoge Rexingen

Freudenstädter Straße 16 72160 Horb am Neckar
48.43996805°, 8.6494249975221° (GPS) Route (Google Maps)
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