Für Freiheit und Republik: Der Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Kampf für die Demokratie 1924 bis 1933 Wanderausstellung der Berliner Gedenkstätte Deutscher Widerstand mit regionalem Bezug ergänzt
Wie standhaft ist die Demokratie in Deutschland? Ein Blick in die Geschichte zeigt: Sie ist keine Selbstverständlichkeit. Die neue Ausstellung lädt dazu ein, aus der Vergangenheit zu lernen und aktuelle Fragen neu zu stellen.
Gezeigt wird ein eindrucksvolles Kapitel der Weimarer Republik: das Engagement von Millionen Menschen, die sich aktiv für den Erhalt der Demokratie einsetzten.
Ausstellungsdetails
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Zeitraum
09.05.2026 - 25.10.2026 -
Öffnungszeiten
samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr -
Eintritt
Eintritt frei -
Führungen
Auf Anfrage -
Barrierefreiheit
Eingeschränkt barrierefrei
Adresse
Museum Jüdischer Betsaal Horb
Über diese Wechselausstellung
Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, gegründet 1924, vereinte vor allem Mitglieder aus SPD, DDP und Zentrum und stellte sich entschlossen gegen Extremismus von links und rechts. Viele seiner Mitglieder wurden während der NS-Zeit verfolgt, inhaftiert oder ermordet.
Die Ausstellung macht deutlich: Demokratie lebt vom Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger. Sie fordert uns dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und demokratische Werte aktiv zu verteidigen.
Neben des Ausstellungsfahnen über die deutschlandweite Geschichte und Biographien der Mitglieder wird auch ein Einblick in die Aktivitäten des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold in der hiesigen Region gegeben. Der Historiker und Kulturwissenschaftler Carsten Kohlmann M. A. aus Oberndorf a. N. hat dazu Bilder, Dokumente und Erinnerungsstücke aus seiner einzigartigen Sammlung erstmals für eine Ausstellung unserem Verein zur Verfügung gestellt. In seinem Vortrag am 3. Mai 2026 gab er einen vertiefenden Einblick in seine Forschungsergebnisse.