Vernissage Der Wanderausstellung “Die NS-’Euthanasie’ Verbrechen - Geschichte und Erinnerung”
Die systematische Verfolgung und Ermordung von kranken, behinderten oder sozial stigmatisierten Menschen im Rahmen der sogenannten „Aktion T4“ ab dem Jahr 1939 legte den Grundstein für weitere Massenmorde unter den Nationalsozialisten.
Alleine die Aktion „T4“ kostete bis zu ihrer Einstellung im August 1941 etwa 70.000 Menschen das Leben. Auch nach dem sog. „Euthanasie-Stopp“ am 24. August 1941 ist das Töten weitergegangen.
Menschen wurden nicht mehr zentral vergast, sondern in ihren jeweiligen Heilanstalten getötet, so im Mai 1944 in der Klinik Stadtroda die in Tailfingen geborene Margarethe Kegreiß, an die hier erinnert wird. Insgesamt wurden im Rahmen der „Euthanasie“-Aktionen in ganz Europa etwa 200.000 bis 300.000 Menschen ermordet.
Veranstaltungsinformationen
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Datum/Uhrzeit
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Veranstalter / Mitveranstalter
Veranstaltungsort
Dokumentationszentrum Tailfingen
Gäufelden (Hintereingang)
Hauptstraße 39
71126 Tailfingen
48.5515948°, 8.8753351843328° (GPS)
Anfahrt (Google Maps)